Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)
Den Ortskern Schlangen zukunftsfähig entwickeln – lebendig und resilient
Die Ortsmitte ist die „Seele“ unserer Gemeinde. Hier bündeln sich Versorgung, Einzelhandel, Dienstleistungen, medizinische Angebote, Gastronomie, Schulen, Sport und Kultur. Gleichzeitig stehen auch wir – wie viele Kommunen – vor Veränderungen durch demografischen Wandel, verändertes Einkaufs- und Mobilitätsverhalten sowie die Folgen des Klimawandels (Hitze, Starkregen).
Im Rahmen der Erstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) untersucht die Gemeinde Schlangen, wie der Ortskern schrittweise zukunftsfähig aufgestellt werden kann – lebendig, alltagstauglich, klimafest und gut erreichbar für alle Menschen.

Aktuelle Meldungen zum ISEK
30.09.2026ISEK: Investition in Werthaltigkeit, Resilienz und StandortqualitätWarum die Entwicklung der Ortsmitte auch für Banken, Versicherungen und die Immobilienwirtschaft von Bedeutung ist.Seite öffnen
17.09.2026ISEK: Zukunft für die Schlänger OrtsmitteEntwurfsplanung vorgestellt: ISEK verbindet Sanierungen mit Klimaanpassung, mehr Aufenthaltsqualität und einem Entwicklungsschub für die gesamte Gemeinde.Seite öffnen
23.02.2026Städtebauliches Entwicklungskonzept soll Transformation anstoßenZiel des ISEK ist es, die Ortsmitte Schritt für Schritt zukunftsfähig zu entwickeln. Attraktiv, klimafest, alltagstauglich und gut erreichbar für alle Menschen.Seite öffnen
Worum geht es beim ISEK?
Ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) beschreibt als Gesamtstrategie eine Zukunftsperspektive für einen klar abgegrenzten Bereich – zum Beispiel den Ortskern oder die Innenstadt. Es dient als zielgerichtetes Steuerungsinstrument und schafft einen Orientierungsrahmen für die Entwicklung in den kommenden Jahren. Es ist Voraussetzung zur Beantragung von Städtebaufördermitteln.
Bei der Erarbeitung werden themenübergreifend Handlungsbedarfe analysiert und unterschiedliche Interessen aus Bürgerschaft und Politik einbezogen. Das ISEK bündelt Themen, die zusammengehören, zum Beispiel:
- Freiraum und Plätze (Aufenthalt, Grün, Spiel, Wasser)
- Verkehr und Mobilität (Sicherheit, Barrierefreiheit, Schulwege, Rad- und Fußverkehr)
- Ortskernbelebung und Handel (Frequenz, Nutzungen, Außengastronomie)
- Klimafolgenanpassung (Hitzeschutz, Starkregenvorsorge, Entsiegelung)
So werden Maßnahmen nicht einzeln, sondern als zusammenhängendes Gesamtbild geplant – mit klarer Priorisierung und einem realistischen Zeitplan.
Warum ist das ISEK wichtig?
Der Ortskern ist der am stärksten versiegelte Raum der Gemeinde und gleichzeitig der wichtigste Ort für Daseinsvorsorge und Alltag. Gerade deshalb ist es wichtig,
- die Aufenthalts- und Standortqualität zu verbessern,
- Wege sicherer, barrierefrei und als Shared Space qualitätsvoll zu gestalten – unter Berücksichtigung aller Mobilitätsformen,
- den Ortskern als Versorgungs- und Begegnungsort zu stärken,
- und die Ortsmitte im Rahmen der Klimafolgenanpassung besser auf Hitze- und Starkregenrisiken vorzubereiten.
Was gehört zur „ISEK-Kulisse“?

Download von begleitenden Präsentationen
Die zentralen Maßnahmen und Ziele im Überblick
Umgestaltung von Verkehrswegen und Plätzen
Neuordnung des Verkehrs
Parkraum neu ordnen und verbessern
Mehr Stadtgrün und Klimaanpassung
Starkregen- und Hitzeschutz als kommunale Daseinsvorsorge
Stärkung von Handel und Dienstleistungen
Generationenpark und „Dritter Ort“
Aufwertung der Pastorenwiese
Download der Planungsunterlagen
Die Entwurfsplanungen der jeweiligen Maßnahme können hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Kommunale Förderprogramme und Fonds
Neben baulichen Maßnahmen sind ergänzende Instrumente vorgesehen:
Förderprogramm zur städtebaulichen Aufwertung von privaten Gebäuden und Freiflächen
Ziel: private Initiative anstoßen, Ortsbild und Aufenthaltsqualität verbessern (z. B. Beratung, Informationen, Aktivierung).
Verfügungsfonds Mitwirkung
Ziel: Beteiligung und Akzeptanz während Umgestaltungen stärken, Nutzungen anstoßen, kleine Projekte ermöglichen.
Verfügungsfonds zur Stärkung von Zentren
Ziel: punktuelle Impulse für Ortskernbelebung und Handel – z. B. Aktionen/Veranstaltungen, Eigentümerberatung und Moderation, Außengastronomie-Impulse.
Vorbereitende und ergänzende Unterlagen
Die Gemeinde plant nicht „drauflos“, sondern baut im Rahmen des ISEK-Prozesses auf vorhandene Grundlagen auf. Mehrere Konzepte wirken dabei wie Zahnräder:
Das ISEK bündelt diese Bausteine und führt sie in einer gemeinsamen Maßnahmenkulisse zusammen.
Fragen und Antworten zum ISEK
Warum braucht Schlangen überhaupt ein ISEK?
Kann nicht einfach alles so bleiben, wie es heute ist?
Wie viele Parkplätze wird es zukünftig geben?
Muss man künftig für das Parken bezahlen?
Warum wird das Parken überhaupt neu geordnet?
Bleiben Geschäfte, Praxen und Dienstleistungen mit dem Auto erreichbar?
Warum ist in Teilen der Ortsmitte eine Einbahnstraße vorgesehen?
Was bringt das ISEK dem Einzelhandel?
Wie viel zusätzliche Grünfläche entsteht?
Werden für die Umgestaltung Bäume gefällt?
Warum sind mehr Bäume und Grünflächen so wichtig?
Besteht im Ortskern tatsächlich ein Risiko durch Starkregen?
Was hat die Umgestaltung des Ortskerns mit Starkregenvorsorge zu tun?
Gibt es im Ortskern auch ein Problem mit Hitze?
Welche Bedeutung hat die Pastorenwiese für das Klima im Ortskern?
Geht es beim ISEK hauptsächlich um Verkehr?
Wird der Ortskern künftig barriereärmer?
Warum wird nicht einfach nur das Nötigste repariert?
Warum ist es wichtig, jetzt in Klimafolgenanpassung zu investieren?
Warum dauert die Umsetzung so lange?
Was ist das übergeordnete Ziel?
Was hat die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde mit dem ISEK zu tun?
Ich bin im ISEK-Gebiet ansässig und habe Fragen oder Sorgen. An wen kann ich mich wenden?
Bei Bedarf werden die Fragen und Antworten ergänzt (Stand: 21.09.2026).
Auf dieser Seite
- Den Ortskern Schlangen zukunftsfähig entwickeln – lebendig und resilient
- Aktuelle Meldungen zum ISEK
- Worum geht es beim ISEK?
- Warum ist das ISEK wichtig?
- Was gehört zur „ISEK-Kulisse“?
- Download von begleitenden Präsentationen
- Die zentralen Maßnahmen und Ziele im Überblick
- Download der Planungsunterlagen
- Kommunale Förderprogramme und Fonds
- Vorbereitende und ergänzende Unterlagen
- Fragen und Antworten zum ISEK
- Sie haben Fragen?
Sie haben Fragen?
Dann melden Sie sich gerne bei der zuständigen Mitarbeiterin.


