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Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

Den Ortskern Schlangen zukunftsfähig entwickeln – lebendig und resilient

Die Ortsmitte ist die „Seele“ unserer Gemeinde. Hier bündeln sich Versorgung, Einzelhandel, Dienstleistungen, medizinische Angebote, Gastronomie, Schulen, Sport und Kultur. Gleichzeitig stehen auch wir – wie viele Kommunen – vor Veränderungen durch demografischen Wandel, verändertes Einkaufs- und Mobilitätsverhalten sowie die Folgen des Klimawandels (Hitze, Starkregen).

Im Rahmen der Erstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) untersucht die Gemeinde Schlangen, wie der Ortskern schrittweise zukunftsfähig aufgestellt werden kann – lebendig, alltagstauglich, klimafest und gut erreichbar für alle Menschen.

Im Rahmen des ISEK soll der Ortskern zukunftsfähig aufgestellt werden (Visualisierung: Hoffjann Architekten)
Im Rahmen des ISEK soll der Ortskern zukunftsfähig aufgestellt werden (Visualisierung: Hoffjann Architekten)

Worum geht es beim ISEK?

Ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) beschreibt als Gesamtstrategie eine Zukunftsperspektive für einen klar abgegrenzten Bereich – zum Beispiel den Ortskern oder die Innenstadt. Es dient als zielgerichtetes Steuerungsinstrument und schafft einen Orientierungsrahmen für die Entwicklung in den kommenden Jahren. Es ist Voraussetzung zur Beantragung von Städtebaufördermitteln.

Bei der Erarbeitung werden themenübergreifend Handlungsbedarfe analysiert und unterschiedliche Interessen aus Bürgerschaft und Politik einbezogen. Das ISEK bündelt Themen, die zusammengehören, zum Beispiel:

  • Freiraum und Plätze (Aufenthalt, Grün, Spiel, Wasser)
  • Verkehr und Mobilität (Sicherheit, Barrierefreiheit, Schulwege, Rad- und Fußverkehr)
  • Ortskernbelebung und Handel (Frequenz, Nutzungen, Außengastronomie)
  • Klimafolgenanpassung (Hitzeschutz, Starkregenvorsorge, Entsiegelung)

So werden Maßnahmen nicht einzeln, sondern als zusammenhängendes Gesamtbild geplant – mit klarer Priorisierung und einem realistischen Zeitplan.

Warum ist das ISEK wichtig?

Der Ortskern ist der am stärksten versiegelte Raum der Gemeinde und gleichzeitig der wichtigste Ort für Daseinsvorsorge und Alltag. Gerade deshalb ist es wichtig,

  • die Aufenthalts- und Standortqualität zu verbessern,
  • Wege sicherer, barrierefrei und als Shared Space qualitätsvoll zu gestalten – unter Berücksichtigung aller Mobilitätsformen,
  • den Ortskern als Versorgungs- und Begegnungsort zu stärken,
  • und die Ortsmitte im Rahmen der Klimafolgenanpassung besser auf Hitze- und Starkregenrisiken vorzubereiten.

Was gehört zur „ISEK-Kulisse“?

Das ISEK betrachtet einen klar abgegrenzten Bereich im Ortskern (Programm-/Kulissengebiet). Dort liegen die zentralen Funktionen der Gemeinde.
Das ISEK betrachtet einen klar abgegrenzten Bereich im Ortskern (Programm-/Kulissengebiet). Dort liegen die zentralen Funktionen der Gemeinde.

Download von begleitenden Präsentationen

Die zentralen Maßnahmen und Ziele im Überblick

Das ISEK bündelt mehrere miteinander verbundene Maßnahmen, die die Ortsmitte langfristig stärken und einen spürbaren Fortschritt für die gesamte Gemeinde ermöglichen sollen.

Download der Planungsunterlagen

Kommunale Förderprogramme und Fonds

Neben baulichen Maßnahmen sind ergänzende Instrumente vorgesehen:

Förderprogramm zur städtebaulichen Aufwertung von privaten Gebäuden und Freiflächen

Ziel: private Initiative anstoßen, Ortsbild und Aufenthaltsqualität verbessern (z. B. Beratung, Informationen, Aktivierung).

Verfügungsfonds Mitwirkung

Ziel: Beteiligung und Akzeptanz während Umgestaltungen stärken, Nutzungen anstoßen, kleine Projekte ermöglichen.

Verfügungsfonds zur Stärkung von Zentren

Ziel: punktuelle Impulse für Ortskernbelebung und Handel – z. B. Aktionen/Veranstaltungen, Eigentümerberatung und Moderation, Außengastronomie-Impulse.

Vorbereitende und ergänzende Unterlagen

Die Gemeinde plant nicht „drauflos“, sondern baut im Rahmen des ISEK-Prozesses auf vorhandene Grundlagen auf. Mehrere Konzepte wirken dabei wie Zahnräder:

Das ISEK bündelt diese Bausteine und führt sie in einer gemeinsamen Maßnahmenkulisse zusammen.

Fragen und Antworten zum ISEK

Bei Bedarf werden die Fragen und Antworten ergänzt (Stand: 21.09.2026).

Ansprechpartner

Sie haben Fragen?

Dann melden Sie sich gerne bei der zuständigen Mitarbeiterin.

Meng, (Frau Eva-Maria Meng)